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M.A. Björn Wendt


Die Bilderberg-Gruppe Die Bilderberg-Gruppe
Wissen über die Macht gesellschaftlicher Eliten
Seiten/Umfang: VII, 256 S. - A5(21 x 14,8 cm)
Erschienen: 2. Aufl. 26.06.2015
Fachbereich: Politikwissenschaft, Soziologie
Kategorie: Masterarbeit
Sprache: Deutsch
Umschlag_Rückseite
ISBN 9783863761431
69,90 Eur[D] / 72,90 Eur[A] / 89,90 CHF / 100,30 USD USD




Pressemitteilung (zur 2. Auflage)
(von Julia Leitherer - OPTIMUS Redaktion)
„Tatsache ist, dass die Teilnehmerliste veröffentlicht wird. Tatsache ist, dass die Diskussionsthemen veröffentlicht werden. Tatsache ist, dass jeder Teilnehmer erzählen kann, was er möchte.“ So äußerte sich Rudolf Scholten, Mitglied des Lenkungsausschusses der Bilderberg-Gruppe, im österreichischen Fernsehen zur 63. Bilderberg-Konferenz, die dieses Jahr vom 11. bis zum 14. Juni im österreichischen Telfs-Buchen im Hotel Interalpen tagte. Tatsache ist zudem, so könnte man Scholten ergänzen, dass dem Aufruf der Organisatoren der Bilderberg-Konferenz wieder zahlreiche Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft, Militär und Medien folgten, etwa Ursula von der Leyen (Bundesverteidigungsministerin), Paul Achleitner (Deutsche Bank), Thomas Enders (Airbus), Robert Zoellick und Peter Sutherland (beide Goldman Sachs), Eric Schmidt (Google), Jens Stoltenberg (NATO Generalsekretär) und viele weitere Machteliten des transatlantischen Raumes. Tatsache ist ferner und vor allem, dass über die Inhalte der Diskussionssitzungen auch in diesem Jahr nichts nach außen drang. So standen zwar u.a. die Themen Griechenland, Russland, Terrorismus, Mittlerer Osten, Europa, Cybersicherheit, chemische Waffen sowie die US-Wahlen im Fokus der Diskussionssitzungen, was dort aber genau besprochen wurde, das blieb - wie die Jahre und Jahrzehnte zuvor - erneut im Dunkeln. Das mediale Echo auf die Bilderberg-Konferenzen war dieses Jahr dennoch so groß wie nie zuvor. Es formierte sich sogar eine Alternativkonferenz, die nur wenige Kilometer vom Konferenzort entfernt ein alternatives, für jeden Interessierten offenes Veranstaltungsprogramm in Innsbruck organisierte. Die „Bilderbergproteste 2015“ forcierten hierdurch nicht nur breitenwirksam die Kritik an der öffentlichen Finanzierung des immensen Sicherheitsaufgebots für die als privat deklarierte Tagung, sondern trugen auf diese Weise auch zur Schaffung eines kritischen zivilgesellschaftlichen Diskurses über elitäre Netzwerke und ihre Ideologien bei. Ebenfalls vor Ort war der Soziologe Björn Wendt, um anlässlich der Proteste zum Thema „Bilderberg – Was wissen wir?“ zu referieren. Mit seiner Studie „Die Bilderberg-Gruppe. Wissen über die Macht gesellschaftlicher Eliten“ leistete er einen wichtigen Grundstein zur sachlichen Diskussion der Bilderberg-Konferenzen in der Wissenschaft und avancierte damit zu einem Vorreiter der bisher unterentwickelten Bilderberg-Forschung sowie einem gefragten/zitierten Experten bei der medialen Aufbereitung der Thematik (u.a. ORF, Telepolis, ZDF, Deutsche Welle, die Welt, N24, Tageblatt, Neues Deutschland). Nachdem die Erstauflage bereits vergriffen ist, erscheint im Optimus Verlag inzwischen die zweite, korrigierte und erweiterte Auflage des Buches sowie das dazu passende E-Book. Die um über dreißig Seiten angewachsene Studie wurde um eine Chronologie der Bilderberg-Konferenzen und ein Nachwort erweitert, das die Untersuchung mit wertvollen Informationen zu aktuellen Entwicklungen sowie Möglichkeiten der künftigen Forschung abrundet. Insgesamt liefert Wendt somit eine wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung, die es durch einen verständlichen Sprachstil auch politisch interessierten Lesern ohne wissenschaftliche Vorkenntnisse ermöglicht, sich ein differenziertes Gesamtbild der Bilderberg-Gruppe zu erschließen.


Pressemitteilung (zur 1. Auflage)
(von Katharina Dreiling - OPTIMUS Redaktion)
Helmut Schmidt, Egon Bahr, Helmut Kohl, Wolfgang Schäuble, Angela Merkel, Peer Steinbrück, Olaf Scholz, Jürgen Trittin und Christian Lindner … Die Liste der auserlesenen Teilnehmer vergangener Bilderberg-Konferenzen erstreckt sich über Jahrzehnte. Ob deutsche Spitzenpolitiker oder einflussreiche Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik, Adel und Journalismus des nordamerikanischen und westeuropäischen Raums, auch 2015 trifft sich die Bilderberg-Gruppe unter dem geschützten Dach des österreichischen Interalpen-Hotels in den Bergen Tirols; so hieß es jüngst in einer Pressemitteilung der österreichischen Landespolizeidirektion Tirol. Dass der Tagungsort schon früh bekannt gegeben wurde, ist unverkennbar ein Hinweis darauf, dass die Aktivitäten und Treffen der Gruppe seit einigen Jahren sehr viel stärker beobachtet werden und ins öffentliche Interesse gerückt sind. Nüchtern betrachtet handelt es sich um ein Treffen hochgestellter Persönlichkeiten, das vor 60 Jahren aus dem Interesse erwuchs, die Beziehungen zwischen Westeuropa und den USA zu verbessern. Die Konferenz und deren Inhalte unterliegen, wie bei ähnlich global ausgerichteten und diskret operierenden Organisationen, der Chatham House Rule. Eine Regelung, die die Freiheit und Anonymität der Mitglieder gewährleisten soll. Was damals als rein informelle Gesprächsplattform der internationalen Mächte gedacht war, wird heute zunehmend als „mächtigste Elite der Welt“ karikiert. Traut man den Schlagzeilen, dann werden Regierungswechsel beschlossen, Pläne für die Zukunft der Weltgesellschaft geschmiedet oder die Weltwirtschaft heimlich angekurbelt. Solche Behauptungen erfahren eine rasante Verbreitung in der massenmedialen Diskussion und bestimmen, was wir als Leser über die Bilderberg-Gruppe wissen und was uns weiterhin verborgen bleibt. Die vergangenen Jahre zeigen, dass die Debatte um den Einfluss der Bilderberger bislang noch im Trüben fischt, weil kaum eine seriöse wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Phänomen vorliegt. Wie man sich dem verschwiegenen Thema aus sozialwissenschaftlicher Perspektive annähert, führt Björn Wendt in seiner Studienarbeit „Die Bilderberg-Gruppe – Wissen um die Macht gesellschaftlicher Eliten“ vor. Während es der Berichterstattung an Objektivität und Transparenz fehlt, unternimmt der studierte Soziologe den seltenen Versuch einer theoretisch und methodisch fundierten Untersuchung. Mit ruhiger und wohlinformierter Stimme bewegt er sich in dem Spannungsfeld des gesellschaftlichen Diskurses über die Macht der Elite-Gruppe. Die Frage, wie Journalisten, Politiker und Verschwörungstheoretiker ihr Wissen über die Macht der Bilderberg-Gruppe konstruieren, bildet dabei den Kernpunkt in Wendts Arbeit. Ausgehend von einem Gerüst aus klassischen, marxistischen und pluralistischen Elitetheorien nähert sich Björn Wendt seiner Fragestellung, indem er zahlreiche Dokumente und Daten heranzieht: Angefangen bei journalistischen Beiträgen über politische Stellungnahmen bis hin zu verschwörungstheoretischem Material erfolgt eine empirisch qualitative Sichtung der öffentlichen Erzeugnisse. Diese Differenzierung erlaubt es dem Autor, spezifische Zensurmechanismen der unterschiedlichen Akteursgruppen hinsichtlich ihrer Berichterstattung aufzudecken. Seine Ergebnisse ergänzt Björn Wendt abschließend durch die Betrachtung des wissenschaftlichen Feldes. Dabei gewährt der Autor dem interessierten Leser tiefe Einblicke in bisher vernachlässigte Quellen zur Organisationsstruktur, Finanzierung und Rekrutierung sowie zu Ablauf und Themen der Bilderberg-Konferenzen. Auch auf eine vollständige Auflistung ihrer Mitglieder von den Anfängen bis zum Jahr 2012 wird nicht verzichtet. Mit kritischem Blick und methodischer Sicherheit stellt Björn Wendt aufschlussreiche Erkenntnisse auf dem Gebiet der „Elitenforschung“ vor und setzt zudem wichtige Impulse für eine vertiefende Diskussion und Untersuchung eines unzureichend thematisierten sozialen Phänomens. Wer also den Meldungen über „heimliche Weltregierungen“ und „mächtige Eliten des Planeten“ überdrüssig ist und sich stattdessen einem wissenschaftlich fundierten und transparent gestalteten Deutungsmodell der Macht der Bilderberg-Gruppe widmen möchte, ist mit der Arbeit von Wendt richtig gerüstet.


Buchinhalt
Auf den Bilderberg-Konferenzen diskutieren Vertreter der transatlantischen Machtelite seit 1954 jedes Jahr aufs Neue die großen Fragen der Weltpolitik. Die Bilderberg-Gruppe wird bis heute in erster Linie von Verschwörungstheoretikern zu einem öffentlichen Thema gemacht. In der politischen Öffentlichkeit, den Massenmedien und der Wissenschaft wurde das Ereignis nur in seltenen Fällen zur Kenntnis genommen. Der vorliegende Beitrag untersucht die im journalistischen, politischen, verschwörungstheoretischen und wissenschaftlichen Feld verankerten Wissenskonstruktionen über die Macht der sagenumwobenen Bilderberg-Gruppe.


Autor
Björn Wendt studierte Soziologie (M.A.) und Politikwissenschaft (B.A.) an der Universität Münster, wo er zurzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie tätig ist. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Politische Soziologie, Umweltsoziologie und Wissenssoziologie.


Keywords
Bilderberg-Gruppe, Bilderberg-Konferenz, Elitensoziologie, Macht, Machteliten, Massenmedien, Reichtum, Politik, Politische Soziologie, Power Structure Research, Superreichtum, Verschwörungstheorien, Wissenssoziologie.


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