Daphne Specovius
Verbraucherschutz bei einer Rechtswahlklausel im E-Commerce
Seiten/Umfang : XXVII, 108 S. - 21 x 14,8 cm
Erschienen : 1. Aufl. 07.02.2011
Fachbereich:
Recht,
Handels- & Wirtschaftsrecht
Kategorie:
Fachbuch
Sprache: Deutsch
Umschlag_Rückseite
ISBN 9783941274648
36,90 Eur[D] / 41,90 Eur[A] / 54,20 CHF
Pressemitteilung
von Julius Burghardt - OPTIMUS Redaktion
Wer heutzutage etwas einkaufen möchte, muss dazu längst nicht mehr das Haus verlassen. Die
unendlichen Weiten des Internets bieten mittlerweile eine enorme Bandbreite an Angeboten nationaler wie
internationaler Händler. Wo früher lange Wege und geringe Auswahl an der Tagesordnung waren, reichen
heute ein paar Mausklicks zur Bestellung des idealen Produkts. Doch die Freiheiten, die der Kunde im Internet
genießt, haben auch ihre Schattenseite: Unseriöse Verkäufer und zweifelhafte Rechtslagen können
den Einkauf schnell zu einem sehr kostspieligen Vergnügen machen.
Beispielhaft für diese Grauzonen im elektronischen Handel, dem E-Commerce, ist die so genannte
Rechtswahlklausel. Zahlreiche Anbieter im In- und Ausland greifen auf sie zurück, um sich die freie Wahl
zwischen verschiedenen Rechtsordnungen und den damit verbundenen juristischen Schlupflöchern offen zu halten.
Ob diese Rechtswahlklauseln jedoch auch in Hinblick auf Verbraucherschutzrechte rechtlichen Bestand haben, ist die
zentrale Fragestellung in Daphne Specovius' Werk. Eine rechtswissenschaftliche Ausarbeitung mit hoher Relevanz, die
dank eines immer wieder aufgegriffenen Praxisbeispiels auch für Nicht-Juristen leicht nachzuvollziehen ist.
Buchinhalt
Das Buch behandelt das aktuelle Thema des Verbraucherschutzes bei einer
Rechtswahlklausel im E-Commerce. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt
auf die hierfür einschlägigen Vorschriften der Rom I-Verordnung,
welche zum 17.12.2009 in Deutschland in Kraft getreten ist, gelegt. Zur Verdeutlichung
und Nachvollziehbarkeit der rechtlichen Ausführungen auch
für nicht Juristen, dient ein Praxisbeispiel, welches an den entsprechenden
Stellen aufgenommen wird. Die Relevanz des Themas für die Unternehmenspraxis
sowie der Umgang mit diesem, wird anhand einer durch die
Autorin durchgeführten empirischen Untersuchung und den daraus abgeleiteten
Handlungsempfehlungen deutlich.
Keywords
E-Commerce,
Rechtswahlklausel,
Verbraucherschutz,
Rom I-VO,
Rom I-Verordnung,
Verbrauchergeschäfte,
anwendbare Verbraucherschutznormen,
Internet,
ECRL,
E-Commerce Richtlinie,
Verbraucher,
Unternehmer,
Fernabsatz,
Verbraucherschutzbestimmungen,
UN-Kaufrecht,
CISG,
Teledienst,
Mediendienst,
TMG,
Herkunftslandprinzip,
vertragliches Schuldverhältnis,
Verbraucherbegriff,
Unternehmerbegriff,
ausrichten einer Tätigkeit,
ausüben einer beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit,
Rechtswahlvereinbarung,
Parteiautonomie,
wählbare Rechtsordnungen,
Beschränkung der Rechtswahl durch das Günstigkeitsprinzip,
Rechtswahlklauseln in AGB,
Autorin
Die Autorin Daphne Specovius wurde
1974 in Hannover geboren. Neben ihrer
Tätigkeit bei einem der größten Logistikunternehmen
Deutschlands, hat sie sowohl
ein Studium zur Diplom-Kauffrau
(FH) als auch ein Studium zum Master of
Laws (LL.M.) erfolgreich absolviert.