Sarah S. Dittmann / Katharina Nowak / Benjamin Beck
Elektronische FußfesselFluch oder Segen der Kriminalpolitik?
Seiten/Umfang : VIII, 108 S. - 21 x 14,8 cm
Erschienen : 1. Aufl. 20.05.2010
Herausgeber:
Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft,
Reihe: Schriftenreihe der Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft,
Band 1 I Band 2 I
Band 3
Sprache: Deutsch
Fachbereich:
Recht Strafrecht
Umschlag_Rückseite
ISBN 9783941274730
29,90 Eur[D] / 34,90 Eur[A] / 45,25 CHF / 47,30 USD
Pressemitteilung
(von Nicola Kulp - OPTIMUS Redaktion)
Auch in diesem Jahr hat die Stiftung der hessischen Rechtsanwaltschaft (SHRA) wieder einen Wettbewerb
zu einem hoch aktuellen Themengebiet ausgelobt. Die drei Preisträger Sarah S. Dittmann, Katharina Nowak
und Benjamin Beck wurden im Mai 2011 auf Vorschlag der Jurymitglieder Dr. Helmut Fünfsinn, Strafverteidiger
und Leiter der Strafrechtsabteilung im hessischen Ministerium der Justiz, für Integration und Europa und Herrn
Rechtsanwalt Thomas Scherzberg, Vorsitzender der Vereinigung hessischer Strafverteidiger, ausgezeichnet.
Dargelegt werden unterschiedliche Voraussetzungen und Möglichkeiten der Ausgestaltung des Fußfesseleinsatzes
im Bereich des Jugendstrafvollzugs, der Sicherungsverwahrung und bei Tätern mit einer Alkohol- oder
Drogenproblematik; erörtert werden ebenfalls die kriminalpolitischen, rechtlichen und verfassungsrechtlichen
Bewertungen und Grundlagen der beschriebenen Anwendungsmöglichkeiten. Damit richtet sich die Publikation vor
allem an Rechtswissenschaftler und Politiker, aber auch an gesellschaftspolitisch interessierte Bürger, die
sich mit dem Spannungsfeld zwischen dem Sicherheitsbedürfnis der Allgemeinheit und dem Schutz der individuellen
Persönlichkeitsrechte fundiert auseinandersetzen wollen. Die Beiträge der Preisträger sind von Dr. Marc C. Hilgard,
Vorstandsmitglied der SHRA und Partner von Meyer Brown LLP, als zweiter Band der Schriftenreihe der Stiftung
der hessischen Rechtsanwaltschaft im Optimus Verlag veröffentlicht worden.
Buchinhalt
Die Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft hat angesichts der breiten Diskussion
und im Lichte des hessischen Projektes einen studentischen Aufsatzwettbewerb
ausgeschrieben und hierfür den "Preis der Stiftung der Hessischen
Rechtsanwaltschaft" ausgelobt. Die Teilnehmer waren aufgerufen, einzelne oder
auch mehrere grundsätzliche Fragen, die durch die elektronische Fußfessel ausgelöst
werden, kritisch zu untersuchen und konstruktiv weiterzuführen.
Die eingegangenen Beiträge wurden von einer Jury, bestehend aus Herrn
Rechtsanwalt Thomas Scherzberg, Vorsitzender der Vereinigung Hessischer
Strafverteidiger und dem Leiter der Strafrechtsabteilung im Hessischen Ministerium
der Justiz, für Integration und Europa, Dr. Helmut Fünfsinn, Lehrbeauftragter
der Johann Wolfang Goethe-Universität, begutachtet.
Die Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft freut sich, dem geneigten Leser
hiermit die Beiträge der drei Preisträger Sarah Sophie Dittmann, Benjamin Beck
und Katharina Nowak vorzustellen, die sie auf Vorschlag der Jury mit dem ausgelobten
Preis ausgezeichnet hat.
Keywords
elektronische Fußfessel,
Kriminalpolitik,
Jugendstrafvollzug,
elektronische Überwachung,
moderner Strafvollzug,
Menschenwürde,
Net-Widening,
Haftalternativen,
Hausarrest,
Überwachung,
Sicherungsverwahrung.
Autoren
Sarah Sophie Dittmann, geboren 1984 in Hamburg, Abitur am Gymnasium Blankenese, studierte von 2003 bis 2011
an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt Rechtswissenschaften und hat im Jahre 2006/2007 an der
Université Lumière Lyon 2 das diplôme des études juridiques françaises erworben.
Katharina Nowak ist 1982 in Erfurt geboren. Nach dem Abitur folgte die Ausbildung zur Verlagskauffrau mit
anschließender Berufstätigkeit bei der Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH. Seit Oktober 2008 studiert
sie Rechtswissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main.
Benjamin Beck, geboren 1987 in Hadamar, studiert seit 2007 an der Goethe Universität Frankfurt a.M. Rechtswissenschaften
im Schwerpunkt "Law and Finance". Seit Februar 2009 ist er am "Institute for Monetary and Financial Stability"
am Lehrtsuhl von Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Siekmann als studentische Hilfskraft tätig. Er nahm zudem 2009/10
am "Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot" für die Goethe-Unversität teil und erhielt mit
seinem Team den "Frédéric Eisemann Award - Prevailing Team in Oral".